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Eingewöhnung

Die Eingewöhnung in der Kindertagesstätte ist eine sensible Phase für Kinder und Eltern. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo, um sich an die neue Umgebung, den Tagesablauf und die Bezugspersonen zu gewöhnen. Daher orientieren wir uns am partizipatorischen Modell nach Marjan Alemzadeh und verzichten auf starre Abläufe.

Wir nehmen die Signale von Kindern und Eltern ernst und gestalten die Eingewöhnung individuell. Manche Kinder fühlen sich bereits nach wenigen Tagen sicher, andere benötigen mehr Zeit. Eine enge Begleitung durch unser Team sowie eine feste Tagesstruktur mit wiederkehrenden Ritualen geben den Kindern Orientierung und Sicherheit. Auch erste Erfahrungen mit kurzen Trennungssituationen, etwa durch Großeltern oder Freunde, können den Übergang erleichtern.

Übergang zur Grundschule

Der Kindergarten ist für uns mehr als eine Vorbereitung auf die Schule – er ist ein eigenständiger Bildungsraum. Mit vielfältigen Lernangeboten fördern wir soziale, kognitive, emotionale und motorische Fähigkeiten, stärken die Identitätsbildung und unterstützen die Kinder in ihrer Selbstständigkeit.

Durch gezielte Begleitung im Alltag, Projekte und Kleingruppenarbeit schaffen wir Lernimpulse in altershomogenen und altersgemischten Gruppen. Um den Übergang zur Grundschule zu erleichtern, kooperieren wir mit den Einzugsgrundschulen. Gemeinsame Aktivitäten wie Vorlesebesuche, Erkundungen der Lernwerkstatt oder der Sankt-Martins-Umzug helfen, Ängste abzubauen und die neue Umgebung frühzeitig kennenzulernen.